Podcast · Videopodcast · Unternehmen

Podcast & Videopodcast für Unternehmen. Warum das Format mehr kann als nur Reichweite.

Podcasts schaffen Raum für Inhalte, die in 15 Sekunden nicht funktionieren. Videopodcasts ergänzen diesen Raum um Gesicht, Gestik, YouTube und Social Content.

Auf dieser Seite erklären wir, was Podcasts und Videopodcasts unterscheidet, welche Ziele Unternehmen damit erreichen können, wie Distribution und Hosting funktionieren, welche Kennzahlen wirklich zählen und warum aus einer guten Aufnahme ein ganzes Content-System entstehen kann.

Audio & Video Corporate Podcast Content Repurposing Hosting & Distribution Stand: August 2026
Podcast und Videopodcast Produktion im AF-mediaGROUP Studio in Saarbrücken
Die zentrale Idee

Podcast wird gehört. Videopodcast wird gehört, gesehen und kann für YouTube, LinkedIn, Instagram, TikTok, Shorts und Reels weitergedacht werden.

24 Mio. nutzen Podcasts zumindest gelegentlich
28 % der Menschen ab 14 hören monatlich Podcasts
4 von 10 regelmäßigen Hörenden nutzen Podcasts auch mit Video
6 von 10 unter 30 nutzen Podcasts auch mit Video
Professionelle Podcast Produktion und Videopodcast Produktion bei AF-mediaGROUP
Ein Gespräch. Viele mögliche Kanäle.
Warum Podcast?

Ein Podcast ist kein einzelner Post. Er ist ein eigenes Medienformat.

Social Media lebt häufig von kurzen Impulsen. Ein Podcast funktioniert anders: Er gibt Unternehmen Zeit, Wissen einzuordnen, Geschichten zu erzählen, Standpunkte zu erklären und Menschen nicht nur zu erreichen, sondern länger zu begleiten.

Genau darin liegt seine Stärke. Wer regelmäßig relevante Gespräche, Interviews oder Fachthemen veröffentlicht, baut nicht nur einzelne Reichweitenspitzen auf. Es entsteht ein wachsendes Archiv aus Expertise, Persönlichkeit und wiederverwendbaren Inhalten.

Kommt Video hinzu, verändert sich die Verwertungslogik noch einmal deutlich: Die vollständige Episode kann auf Videoplattformen funktionieren, während einzelne Aussagen als vertikale Clips, Reels, Shorts oder LinkedIn-Videos weiterleben.

Deshalb denken wir Podcast nicht als Tondatei, sondern als Content-Infrastruktur.

Das eigentliche Potenzial liegt in der Verbindung aus Format, Produktion, Veröffentlichung, Auffindbarkeit und systematischer Weiterverwertung.

Begriffe verstehen

Podcast, Videopodcast oder Vodcast – was ist eigentlich was?

Die Begriffe werden im Markt nicht immer einheitlich verwendet. Für die strategische Entscheidung ist aber weniger der Name entscheidend als die Frage, ob ein Format nur für Audio oder von Beginn an auch für Bild geplant wird.

Audio

Podcast

Ein Podcast ist ein episodisches On-Demand-Format, das typischerweise als Audio veröffentlicht und über einen Podcast-Host beziehungsweise RSS-Feed an Plattformen verteilt wird.

  • ideal für mobiles und nebenbei stattfindendes Hören
  • vergleichsweise schlanke Produktion möglich
  • starker Fokus auf Stimme, Inhalt und Gespräch
Synonym

Vodcast

„Vodcast“ ist eine verbreitete Kurzform für Video-Podcast. Inhaltlich geht es um dasselbe Prinzip: ein wiederkehrendes Podcastformat, das zusätzlich als Bewegtbild produziert wird.

  • kein grundsätzlich anderes Medium
  • häufig als Begriff für Video-Podcasts verwendet
  • für Unternehmen meist verständlicher: „Videopodcast“
Podcast-Nutzung in Deutschland

Der Markt ist groß – und Video wird relevanter.

Die Zahlen zeigen zwei Entwicklungen gleichzeitig: Podcasts sind längst im deutschen Medienalltag angekommen, während die Nutzung mit Bild besonders bei jüngeren Zielgruppen zunimmt.

24 Mio.

Menschen ab 14 Jahren in Deutschland nutzen Podcasts zumindest gelegentlich.

Online-Audio-Monitor 2025
28 %

der Menschen ab 14 Jahren hören Podcasts mindestens einmal pro Monat.

Online-Audio-Monitor 2025
48 %

der 14- bis 29-Jährigen nutzen Podcasts regelmäßig.

ARD/ZDF-Medienstudie 2025
25 %

der 50- bis 69-Jährigen nutzen Podcasts regelmäßig – mit deutlichem Wachstum gegenüber 2024.

ARD/ZDF-Medienstudie 2025
4 von 10

regelmäßigen Podcast-Hörenden nutzen Podcasts auch mit Video.

Online-Audio-Monitor 2025
6 von 10

regelmäßigen Podcast-Hörenden unter 30 nutzen Podcasts auch mit Video.

Online-Audio-Monitor 2025
49 %

der regelmäßigen Podcast-Nutzenden hören Politik & Gesellschaft – das stärkste Thema im OAM 2025.

Online-Audio-Monitor 2025
57 %

der von Bitkom befragten Podcast-Hörenden interessieren sich besonders für Business & Finanzen.

Bitkom 2025
2026 wird der Trend noch sichtbarer: Video-Podcast ist keine Randerscheinung mehr.

In der Podcast-Studie 2026 von Podstars by OMR und Appinio bevorzugten unter den befragten Podcast-Hörenden erstmals 52 % die Video-Version gegenüber 48 % Audio-only. Diese Zahl ist nicht mit einer Bevölkerungsreichweite gleichzusetzen, zeigt aber klar die veränderte Präferenz innerhalb der Podcast-Nutzerschaft.

Quellen und Methodik: Online-Audio-Monitor 2025, ARD/ZDF-Medienstudie 2025, Bitkom 2025 und Podstars Podcast-Studie 2026.

Podcast für Unternehmen

Was ein Corporate Podcast strategisch leisten kann.

Ein Unternehmenspodcast ist kein Selbstzweck. Er ist dann sinnvoll, wenn das Format auf ein konkretes Kommunikationsziel einzahlt und dauerhaft relevante Themen zur Verfügung stehen.

Vertrauen aufbauen

Stimme, Gespräch und wiederkehrende Hosts schaffen Nähe. Komplexe Leistungen und Entscheidungen können ausführlicher erklärt werden als in klassischen Kurzformaten.

Expertise positionieren

Fachwissen wird nicht nur behauptet, sondern regelmäßig gezeigt. Das eignet sich besonders für erklärungsbedürftige Produkte, Beratung, Gesundheit, B2B und komplexe Märkte.

Employer Branding

Mitarbeitende, Kultur, Arbeitsweisen und Karrierewege werden erlebbar. Ein Gespräch vermittelt häufig mehr Persönlichkeit als eine reine Karriereseite.

Content produzieren

Eine längere Aufnahme liefert Ausgangsmaterial für mehrere Kanäle: Podcast, YouTube, Social Clips, Website, Newsletter und Vertriebscontent.

Markenbekanntheit

Ein eigenes Format schafft wiederkehrende Kontaktpunkte. Mit Promotion und Social-Verwertung kann daraus zusätzliche Reichweite außerhalb der bestehenden Community entstehen.

Vertrieb unterstützen

Gute Episoden beantworten Fragen, erklären Zusammenhänge und zeigen Kompetenz. Sie können deshalb auch im Sales-Prozess oder zur Vorbereitung auf Gespräche eingesetzt werden.

Themenführerschaft

Wer ein Thema kontinuierlich besetzt, baut einen inhaltlichen Zusammenhang auf. Einzelne Episoden werden so zu einem langfristigen Wissensarchiv.

Netzwerk stärken

Interviewgäste schaffen neue Perspektiven und neue Beziehungen. Ein gutes Format kann Kunden, Partner, Fachleute und Multiplikatoren zusammenbringen.

Audio oder Video?

Nicht jeder Podcast braucht Kameras. Aber jedes Unternehmen sollte die Entscheidung bewusst treffen.

Reines Audio kann genau richtig sein. Sobald aber Sichtbarkeit, Persönlichkeit, YouTube und Social-Verwertung eine größere Rolle spielen, wird Video strategisch deutlich interessanter.

Kriterium Audio-Podcast Videopodcast
Konsum ideal nebenbei, im Auto, beim Sport oder unterwegs
Persönlichkeit Stimme und Gespräch stehen im Vordergrund
Plattformen Podcast-Apps und Audio-Plattformen
Social Content Audiogramme, Zitate, Grafiken
Produktionsaufwand geringer, wenn ausschließlich Audio benötigt wird
Wiederverwertung gut für Audio, Text und Zitat-Formate
Besonders sinnvoll interne Formate, reine Audio-Zielgruppen, schlanke Produktion
Audio-first ist sinnvoll, wenn …

der Hörkomfort im Vordergrund steht, Video keinen strategischen Mehrwert liefert, Budgets schlank gehalten werden sollen oder ein internes beziehungsweise fachlich sehr fokussiertes Format entsteht.

Video-first ist sinnvoll, wenn …

Personen sichtbar werden sollen, YouTube eine Rolle spielt, Social Content regelmäßig benötigt wird und eine Produktion möglichst viele Kommunikationskanäle versorgen soll.

Content Repurposing

Eine Aufnahme kann der Ausgangspunkt für Wochen an Content sein.

Der wirtschaftliche Wert eines Videopodcasts liegt deshalb nicht nur in der vollständigen Folge. Entscheidend ist, ob bereits vor der Aufnahme darüber nachgedacht wird, welche Aussagen, Themen und Sequenzen später auf anderen Kanälen funktionieren können.

Aus demselben Gespräch lassen sich – je nach Material und Zielsetzung – unterschiedliche Lang- und Kurzformate entwickeln. Dadurch muss nicht für jeden Kanal jedes Mal ein komplett neuer Inhalt produziert werden.

Social Content aus Produktionen
1 Podcast- oder Videopodcast-Aufnahme Gespräch · Interview · Expertenrunde · Themenfolge
Audio-Episode für Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music und weitere Verzeichnisse
Longform-Video für YouTube und weitere geeignete Video-Plattformen
Reels & Shorts vertikale Aussagen, Antworten, Hooks und starke Gesprächsmomente
LinkedIn-Clips fachliche Statements für B2B-Kommunikation und Thought Leadership
Website & SEO Shownotes, Transkript, Zusammenfassungen und thematische Artikel
Newsletter & Vertrieb Insights, Zitate und einzelne Episoden als vertiefende Inhalte
Einsatzmöglichkeiten

Wo Podcasts in Unternehmen besonders gut funktionieren.

Das Format ist flexibel. Entscheidend ist, dass Ziel, Host, Themen und gewünschte Zielgruppe zusammenpassen.

01

Corporate Podcast

Unternehmenswissen, Markttrends, Kundenfragen und Perspektiven aus dem eigenen Fachgebiet dauerhaft besetzen.

02

CEO- & Expertenformat

Geschäftsführung, Fachleute oder persönliche Marken sichtbar und inhaltlich greifbar machen.

03

Employer Branding

Mitarbeitende, Ausbildungswege, Kultur, Projekte und Karrierechancen authentisch erzählen.

04

Kunden- & Partnergespräche

Gemeinsame Projekte, Erfahrungen und Branchenfragen als glaubwürdige Case- und Beziehungsinhalte nutzen.

05

Wissensformat

Komplexe Themen Schritt für Schritt erklären – besonders sinnvoll bei erklärungsbedürftigen Leistungen.

06

Event- & Messeformat

Gespräche direkt auf Veranstaltungen aufzeichnen und vorhandene Gäste, Themen und Aufmerksamkeit nutzen.

Formatentwicklung

Der beste Podcast beginnt nicht mit Technik, sondern mit einer wiederholbaren Idee.

Ein tragfähiges Format muss regelmäßig produzierbar sein, zur Persönlichkeit der Hosts passen und genug Themenstoff für mehr als drei Folgen liefern.

Interview

Ein Host, wechselnde Gäste, klare Leitfragen. Besonders gut für Netzwerk, Expertise und unterschiedliche Perspektiven.

stark für Reichweite & Netzwerk

Co-Host Talk

Zwei feste Stimmen diskutieren wiederkehrend Themen. Gute Dynamik und hoher Wiedererkennungswert.

stark für Markenbindung

Solo / Expertenfolge

Eine Person erklärt ein Thema fokussiert. Ideal für Wissen, Positionierung und suchorientierte Inhalte.

stark für Expertise

Roundtable

Mehrere Personen bringen unterschiedliche Sichtweisen ein. Geeignet für Debatten, Branchenfragen und Fachrunden.

stark für Diskussion

Reportage / Storytelling

Redaktionell stärker gebaut, mit O-Tönen, Erzählung und Dramaturgie. Höherer Aufwand, aber große inhaltliche Tiefe.

stark für Geschichten

FAQ-Format

Jede Folge beantwortet konkrete Fragen aus Markt, Vertrieb, Kundenservice oder Suchanfragen.

stark für SEO & Sales

Employer-Podcast

Teams, Rollen, Arbeitsalltag und Entwicklungsmöglichkeiten. Kann intern und extern wirken.

stark für Recruiting

Event-Podcast

Mobile Produktion auf Messen, Kongressen oder Unternehmensveranstaltungen mit vorhandenen Gesprächspartnern.

stark für On Location
Von der Idee zur Serie

So wird aus „Wir könnten einen Podcast machen“ ein funktionierender Produktionsprozess.

Einzelne Folgen lassen sich spontan aufnehmen. Ein Unternehmensformat sollte dagegen so geplant werden, dass Qualität, Freigaben und Veröffentlichung auch nach mehreren Monaten noch funktionieren.

01

Ziel & Zielgruppe

Was soll der Podcast verändern – Bekanntheit, Vertrauen, Recruiting, Wissen, Kundenbindung oder Vertrieb?

02

Format & Positionierung

Name, Themenversprechen, Hosts, Gäste, Tonalität, Episodenlogik und Wiedererkennungsmerkmale definieren.

03

Redaktionsplanung

Themen, Gäste, Leitfragen, Freigaben und Veröffentlichungsrhythmus so planen, dass Kontinuität realistisch bleibt.

04

Preproduktion

Set, Technik, Licht, Ton, Kamera, Remote-Gäste, Location, Einspieler und organisatorische Details vorbereiten.

05

Aufnahme

Im Studio in Saarbrücken, beim Unternehmen oder mobil an einer geeigneten Location produzieren.

06

Postproduktion

Audio- und Videoschnitt, Sound, Bild, Intros, Outros, Grafiken, Untertitel und finale Exportformate erstellen.

07

Hosting & Veröffentlichung

Feed, Episodendaten, Plattformen, YouTube, Shownotes, Cover und Veröffentlichungsablauf zusammenführen.

08

Distribution & Verwertung

Social Clips, Newsletter, Website, Paid Promotion und Learnings aus den Performance-Daten einplanen.

Hosting & Distribution

Audio zentral verteilen. Video plattformgerecht mitdenken.

Ein häufiger Denkfehler ist, Veröffentlichung mit dem manuellen Upload derselben Datei auf viele Plattformen gleichzusetzen. Bei Audio-Podcasts übernimmt ein Podcast-Host mit RSS-Feed einen großen Teil der technischen Distribution. Video folgt dagegen teilweise eigenen Plattformlogiken.

Audio-Podcast

Der Podcast-Host bildet die technische Zentrale. Dort werden Feed, Cover, Metadaten und Episoden gepflegt. Angebundene Podcast-Verzeichnisse greifen diese Informationen über den Feed ab.

Podcast Hosting / RSS-Feed
Spotify
Apple Podcasts
Amazon Music & weitere Verzeichnisse
Einbettung auf der eigenen Website
Podcast Hosting verstehen

Videopodcast

Für Video reicht der klassische Audio-RSS-Workflow allein nicht aus. YouTube, Spotify Video und weitere Plattformen können zusätzliche Uploads, Thumbnails, Kapitel, Beschreibungen oder eigene Formate erfordern.

YouTube / YouTube Podcasts
Spotify Video – abhängig vom Publishing-Setup
Longform-Video auf der Website
Reels, Shorts & Social Clips
plattformgerechte Thumbnails & Titel
Wichtig:

„Einmal hochladen und überall identisch veröffentlichen“ ist bei Video nicht immer die beste Strategie. Plattformen unterscheiden sich bei Formaten, Metadaten, Nutzerverhalten und Auffindbarkeit.

Podcast SEO & GEO

Eine gute Episode sollte nicht nur veröffentlicht, sondern auch auffindbar gemacht werden.

Podcasts leben von Plattformen, Empfehlungen und bestehenden Communities. Für Unternehmen lohnt es sich zusätzlich, jede Folge als indexierbaren Wissensbaustein zu denken.

Titel, Beschreibung, Transkript, Kapitel, Website-Einbettung und klare thematische Zusammenfassungen helfen dabei, Inhalte auch außerhalb der Podcast-App verständlich zu machen – für klassische Suche ebenso wie für KI-gestützte Such- und Antwortsysteme.

01
Suchorientierte Episodentitel Nicht nur kreative Titel, sondern verständliche Begriffe und konkrete Themen verwenden.
02
Ausführliche Shownotes Zusammenfassung, Gäste, Themen, weiterführende Links und relevante Begriffe strukturiert abbilden.
03
Transkript & Textfassung Gesprochene Inhalte werden für Suchmaschinen, Menschen und KI-Systeme besser erfassbar.
04
Kapitel & klare Struktur Lange Episoden lassen sich schneller erfassen und gezielt verlinken.
05
Eigene Episodenseiten Wichtige Folgen können als dauerhaft auffindbare Wissensseiten in die Website integriert werden.
06
Interne Verlinkung Podcastfolgen mit Leistungsseiten, Ratgebern, Cases und passenden Unternehmensinhalten verbinden.
Erfolg messen

Downloads allein sagen nicht, ob ein Unternehmenspodcast funktioniert.

Welche Kennzahlen sinnvoll sind, hängt vom Ziel ab. Ein Recruiting-Podcast braucht andere Erfolgsindikatoren als ein Thought-Leadership-Format oder eine Kampagne zur Reichweitensteigerung.

Reichweite

Streams, Downloads, Zuschauer, eindeutige Nutzer und Entwicklung pro Episode beziehungsweise Zeitraum.

Nutzungstiefe

Hördauer, Wiedergabedauer, Completion, Watchtime und Abbruchpunkte zeigen, ob Inhalte wirklich konsumiert werden.

Bindung

Abonnements, wiederkehrende Nutzer, Kommentare, gespeicherte Inhalte und Entwicklung der Community.

Social Performance

Reichweite und Watchtime einzelner Clips, Interaktionen, Shares und Klicks aus der Content-Verwertung.

Website-Effekt

Besuche auf Episodenseiten, Klicks auf weiterführende Inhalte, Kontaktseiten und nachvollziehbare UTM-Pfade.

Leads & Vertrieb

Anfragen, Terminbuchungen, Newsletter-Anmeldungen oder konkrete Nutzung von Episoden im Sales-Prozess.

Employer Branding

Klicks auf Karriereinhalte, Bewerberfeedback, Nutzung in Recruiting-Kampagnen und qualitative Rückmeldungen.

Content-Effizienz

Wie viele nutzbare Formate entstehen aus einem Produktionstag und wie lange kann das Material sinnvoll eingesetzt werden?

Podcast Kosten

Was kostet ein Podcast oder Videopodcast?

Eine pauschale Antwort ist selten seriös. Ein reiner Audio-Podcast mit zwei Spuren hat eine andere Produktionslogik als ein Videopodcast mit mehreren Kameras, Grafikpaket, Social Clips, Hosting und laufender Veröffentlichung.

Entscheidend ist deshalb nicht nur der Preis einer einzelnen Aufnahme, sondern der gesamte gewünschte Workflow: Wie viel übernimmt das Unternehmen selbst – und welche Schritte sollen extern begleitet werden?

Strategie & Konzeption Format, Name, Themen, Hosts, Gäste, Staffel- und Veröffentlichungslogik.
Produktionsort Studio, mobile Produktion, Unternehmen, Event oder externe Location.
Audio Mikrofone, Mehrspuraufnahme, Soundoptimierung, Schnitt und Mastering.
Video Anzahl Kameras, Licht, Regie, Bildschnitt, Farblook und Exportvarianten.
Branding Cover, Intro, Outro, Motion Graphics, Bauchbinden und wiederkehrende Gestaltung.
Social Content Auswahl, Hochformat-Schnitt, Untertitel, Hooks, Versionen und Plattformformate.
Hosting & Publishing RSS, Plattform-Anbindung, Shownotes, Uploads, Episodenpflege und Administration.
Promotion Paid Media, Kampagnen, Teaser und zusätzliche Reichweitenmaßnahmen.
Die ehrliche Entscheidung

Braucht wirklich jedes Unternehmen einen Podcast?

Nein. Ein Podcast ist stark, wenn genug relevante Themen, klare Verantwortlichkeiten und ein realistischer Produktionsrhythmus vorhanden sind. Ohne diese Basis wird aus einem guten Start schnell ein Format, das nach wenigen Folgen liegen bleibt.

Ein Podcast passt gut, wenn …

  • Ihr Unternehmen regelmäßig erklärungswürdige Themen hat.
  • Menschen, Expertise oder Persönlichkeit Teil der Marke sind.
  • das Format über Monate oder Staffeln gedacht werden kann.
  • ein fester Host oder wiederkehrende Gesprächspartner verfügbar sind.
  • aus einer Produktion weitere Inhalte entstehen sollen.
  • Vertrauen, Sichtbarkeit oder Themenführerschaft wichtige Ziele sind.

Andere Formate können besser sein, wenn …

  • nur ein einziges Thema einmalig kommuniziert werden soll.
  • keine personellen Ressourcen für Freigaben und Themenplanung existieren.
  • inhaltlich kaum Stoff für eine Serie vorhanden ist.
  • jede Folge ausschließlich als kurzfristige Werbebotschaft gedacht ist.
  • das Unternehmen weder Hosts noch fachliche Stimmen sichtbar machen möchte.
  • ein klassischer Imagefilm oder einzelne Kampagnenvideos das Ziel direkter erfüllen.
Häufige Fehler

Warum viele Unternehmenspodcasts nicht an der Technik scheitern.

Gute Mikrofone und Kameras sind wichtig. Die größeren Probleme entstehen meist vorher oder danach: beim Format, bei Verantwortlichkeiten, bei fehlender Kontinuität oder bei der Distribution.

Fehler 01

Kein klares Ziel

„Wir brauchen auch einen Podcast“ ist noch keine Strategie. Ohne Ziel lässt sich weder Format noch Erfolg sinnvoll definieren.

Fehler 02

Zu breite Themen

Wenn jede Folge alles behandeln soll, entsteht selten ein klares Versprechen für die Zielgruppe.

Fehler 03

Nur die Aufnahme planen

Publishing, Cover, Shownotes, Freigaben, Social Clips und Distribution müssen bereits vor dem ersten Recording bedacht werden.

Fehler 04

Video einfach „mitfilmen“

Ein Videopodcast braucht Bildgestaltung, Licht, passende Perspektiven und einen Schnitt, der auch visuell funktioniert.

Fehler 05

Keine Content-Verwertung

Wenn nur die komplette Episode veröffentlicht wird, bleibt ein großer Teil des produzierten Materials ungenutzt.

Fehler 06

Nach drei Folgen aufgeben

Podcast ist ein wiederkehrendes Format. Themenplanung und Produktionsrhythmus müssen deshalb langfristig realistisch sein.

Aus der Praxis

Podcast-Projekte zeigen, wie unterschiedlich ein Format aussehen kann.

Thema, Zielgruppe, Hosts und Kommunikationsziel entscheiden darüber, wie ein Podcast redaktionell und visuell aufgebaut wird.

Der Psycho-Doc Podcast mit Dr. Ulrich Seidl

Der Psycho-Doc

Expertenformat mit Dr. Ulrich Seidl rund um psychische Gesundheit, gesellschaftliche Fragen und verständliche medizinische Einordnung.

Nebenwirkung Frau Podcast der IKK Südwest

Nebenwirkung: Frau

Podcastprojekt der IKK Südwest zu Frauengesundheit und Gender Health Gap – mit redaktioneller Planung, Produktion und kommunikativem Weiterdenken des Formats.

Weiterführend

Von der Wissensseite direkt in die passende Umsetzung.

Wer jetzt konkreter planen möchte, findet hier die passenden Leistungs- und Ratgeberseiten.

Quellen & Transparenz

Woher die Zahlen auf dieser Seite stammen.

Podcast-Studien unterscheiden sich teilweise in Grundgesamtheit, Definition und Befragungsmethode. Deshalb kennzeichnen wir die jeweilige Quelle und vermeiden es, unterschiedliche Studienwerte so darzustellen, als wären sie direkt miteinander vergleichbar.

Häufige Fragen

Podcast & Videopodcast kompakt beantwortet.

Podcast planen

Aus einer Idee soll ein Format werden?

Sie müssen noch nicht wissen, wie viele Kameras, Plattformen oder Clips Sie brauchen. Für den Start reicht die Frage: Wen möchten Sie mit welchem Thema erreichen – und was soll der Podcast für Ihr Unternehmen leisten?

Daraus lässt sich ableiten, ob Audio oder Video sinnvoller ist, wie produziert werden sollte und welche Leistungen wirklich benötigt werden.